Arbeitspakete

AP1: Die Anforderungen für das Batteriesystem werden unter Verwendung der Ergebnisse des bereits abgeschlossenen Vorläuferprojekts entwickelt. Sie bilden die Grundlage für die Demonstratorenentwicklung.

Ziel ist die gemeinsame Abstimmung auf einen Gestaltungsrahmen des zukünftigen Moduls.

AP2: Es wird ein Handhabungs- und Designkonzept für das Modul und die Modulaufnahme entwickelt. Im Fokus stehen hierbei die Gestaltung des Gehäuses hinsichtlich Form und Handhabung sowie die Schnittstellen.

Das Ziel ist es, eine standardisierte Form für die Module zu finden, die unterschiedliche Zelltypen aufnehmen kann, ein ergonomisches Handhabungskonzept für die unterschiedlichen Anwendungsfälle aufweist, sowohl händisch als auch automatisiert eingesetzt werden kann und trotzdem unterschiedliche typische Herstellerkennzeichnungen zulässt. Die formale und farbliche Ausarbeitung sowie die grafische Ausarbeitung bezüglich der Anzeigen und Herstellerkennzeichnung stellen die Ergebnisse des Arbeitspakets dar, die zusätzlich mit Hilfe von Usability Tests validiert werden.

AP3: Aufbauend auf den technischen Anforderungen und des Designkonzepts wird ein Batteriemodulgehäuse entwickelt und aufgebaut. AP3 beinhaltet den Aufbau von 30 Modulen. Es wird ein Steckersystem entsprechend der Anforderungen entwickelt. Der Stecker soll sowohl Energie- als auch Informationsschnittstellen bieten. Eine besondere Herausforderung stellt die Sicherstellung der Wechselbarkeit der Batteriemodule für die Steckerentwicklung dar.

AP4: Es sollen Module mit zwei unterschiedlichen Zelltypen ausgestattet werden (21700 und PHEV2). Dafür wird jeweils ein internes Zellkontaktierungssystem entwickelt und aufgebaut.

AP5: Die Entwicklung der Kommunikation enthält sowohl das Batteriemanagementprotokoll als auch die Schnittstellen zum Anwender. Darüber hinaus wird die Software für die Anwendungen und das Laden der Batteriemodule entwickelt.

AP6: Aufbau der Module gemäß der Vorgaben und unter Einsatz der von den Partnern gelieferten Subsysteme. Es wird ein Prüfstand aufgebaut, der verschiedene Anwendungsszenarien der Batteriemodule mit entsprechender Modulaufnahme simulieren kann. Dort werden mechanische und elektrische-/ elektronische Tests durchgeführt.

AP7: Die Anwendungen werden derart angepasst, dass sie durch die Verwendung der Module im Test betrieben werden können. Dazu sind bauliche und elektronische Anpassungen notwendig. In Funktionstests soll gezeigt werden, dass eine Funktionalität mit unterschiedlichen Modulen gewährleistet wird. Das Projekt BaSyMo unterstützt hier im Besonderen den Einsatz von stationären und quasistationären Energiespeichern zur Erbringung von Systemdienstleistungen.

AP8: Die für den Einsatz eines Batteriemoduls relevanten Branchen sollen auf ihre normativen Grundlagen hin geprüft und diese miteinander verglichen werden. Die aus den Grundlagen hervorgehenden notwendigen Prüfungen sollen monetär bewertet werden. Es sollen Möglichkeiten zur Vermeidung von Mehrfachprüfungen die durch die abweichenden normativen Anforderungen der unterschiedlichen Branchen sowie durch die Verwendung unterschiedlicher Komponenten im Batteriemodell entstehen untersucht werden. Die Ergebnisse der Entwicklung soll durch Mitglieder des Konsortiums in die internationale Normung über die Arbeitskreise DKE eingebracht werden.

Als mittelfristiges Ziel wird die Erstellung einer Anwendungsregel auf nationaler Ebene angestrebt.

AP9: Über die Laufzeit des gesamten Projekts wird die Zusammenarbeit der Projektpartner gesteuert und das Zusammenführen der Ergebnisse sichergestellt. Weiter umfasst dieses Arbeitspaket die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit (Messen, Treffen, Internet Auftritt, Flyer, etc.)