Das Konsortium

Forschungseinrichtungen, Hersteller, Anwender – für das Projekt „BaSyMo“ hat sich ein Konsortium deutscher Technologieführer zusammengefunden, das sich nicht weniger vorgenommen hat, als eine neue Batterienorm zu etablieren. Synergien aus interdisziplinärer Zusammenarbeit sind die Voraussetzung dafür.

Das Konsortium – BaSyMo Batteriesystem für Modularität

Entwickler

ElringKlinger AG

ElringKlinger AG

Als weltweit tätiger Entwicklungspartner und Erstausrüster für Zylinderkopf- und Spezialdichtungen, Gehäusemodule und Abschirmteile für Motor, Getriebe und Abgasanlagen beliefert ElringKlinger nahezu alle Automobilhersteller Europas, Nord- und Südamerikas sowie zunehmend zahlreiche asiatische Fahrzeughersteller. Mit ihren Produkten trägt ElringKlinger maßgeblich zu Kraftstoffverbrauchs- und Emissionsreduzierung bei. Für alternative Antriebstechnologien entwickelt ElringKlinger innovative Produkte zur Serienreife. Hier wird ein Schwerpunkt in Batterietechnologie und Elektromobilität gesetzt. Die Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Herstellung von Komponenten für den Bau von Batteriemodulen.

Die ElringKlinger Kunststofftechnik ergänzt das Produktportfolio um Produkte aus dem Hochleistungskunststoff PTFE in Branchen auch außerhalb der Autoindustrie. Ihre Innovationskraft nutzt ElringKlinger gezielt für umweltgerechte Mobilität und für ein nachhaltiges, ertragsstarkes Wachstum.

Aufgaben im Projekt:
Entwicklung der Basisstruktur des Modulgehäuses und des inneren Modulaufbaus, Herstellung und Bereitstellung von Komponenten, Aufbau von Mock-ups

Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW)

Sensor-Technik Wiedemann GmbH (STW)

Als international tätiges Unternehmen steht STW seit über 30 Jahren für die Digitalisierung, Automatisierung und Elektrifizierung mobiler Maschinen der Baubranche und der Agrarwirtschaft, von Kommunalfahrzeugen, Schwertransporten oder Sondermaschinen. Mit generischen oder kundenspezifischen elektrischen und elektronischen Produkten, Systemen und Lösungen, die in unserer Zentrale in Deutschland entwickelt und gefertigt werden, unterstützen wir unsere Kunden auf ihrem Weg, mit innovativer Technik ihre Maschinen zu den besten der Welt zu machen.

Wir produzieren in unserem nach dem automotiven Standard IATF 16949 zertifizierten Werk und sind stolz darauf, unsere Kunden in kleinen und großen Stückzahlen zu bedienen. Ergänzt durch Partnerprodukte und begleitet durch unsere Schulungs-, Support- und Systemteams helfen wir mittelständischen Unternehmen und großen OEMs, die Leistung und Effizienz ihrer Maschinen zu steigern und deren Sicherheit zu erhöhen. Durch die Kommunikation zwischen den Maschinen und die Vernetzung mit unserer Cloud-Plattform und Diensten von Partnern ermöglichen wir die Integration der mobilen Maschinen in Geschäftsprozesse.

Für Nähe zum Kunden sorgen zahlreiche Systemintegratoren im In- und Ausland. Zudem ist STW mit zwei Niederlassungen in Großbritannien und den USA vertreten.

Wir sind ein unabhängiges Unternehmen mit einem Team von rund 500 Mitarbeitern und nehmen unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und Gesellschaft wahr. Zusammen mit unseren Kunden und Partnern beteiligen wir uns aktiv an wichtigen Zukunftsthemen: dem Internet der Dinge (IoT) und der Industrie 4.0, dem (teil-)autonomen Fahren und Arbeiten und der E-Mobility.

Aufgaben im Projekt
Leistungselektronik und Modulkommunikation

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Phoenix Contact ist weltweiter Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen beschäftigt heute rund 16.500 Mitarbeiter weltweit und hat in 2017 einen Umsatz von 2,20 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Stammsitz ist im westfälischen Blomberg. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören vierzehn Unternehmen in Deutschland sowie mehr als 55 eigene Vertriebs-Gesellschaften in aller Welt. Die internationale Präsenz wird zusätzlich durch mehr als 40 Vertretungen in Europa und Übersee verdichtet.

Weltweit wird in 13 Ländern mit einer hohen Fertigungstiefe produziert. Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Energieversorgung inklusive Wind und Solar, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Ein vielfältiges Programm von Reihen- und Sonderklemmen, Printklemmen und Steckverbindern, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör bietet innovative Komponenten. Elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten, Überspannungsschutz-Systeme sowie Software-Programme und -Tools bieten Errichtern und Betreibern von Anlagen sowie Geräteherstellern umfassende Systeme. Die Märkte der Automobilindustrie, regenerativer Energien und der Infrastruktur werden durch ganzheitliche Lösungskonzepte inklusive Engineering-, Service- und Trainingsleistungen gemäß ihrer spezifischen Bedürfnisse betreut.

Aufgaben im Projekt:
Steckverbinderkonzepte für das BASYMO

Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design (IKTD) – Universität Stuttgart

Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design (IKTD) – Universität Stuttgart

Das Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design (IKTD) befasst sich im Forschungs- und Lehrgebiet Technisches Design, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thomas Maier, mit den Grundlagen des Designs technischer Produkte und dessen Eingliederung in die methodische Produktentwicklung. Schwerpunkte sind die Bereiche Fahrzeug-Design, Designmethodik, Interface-Design und Usabilitymethodik. Zur Unterstützung dieser Forschungsarbeit stehen moderne Tools wie z. B. Virtual Reality, Eye Tracking und ein Fahrsimulator zur Verfügung.

Die Forscherinnen und Forscher des IKTD beschäftigen sich bei BaSyMo damit, die Handhabung des Batteriemoduls nach ergonomischen Standards zu entwickeln, und sorgen dafür, dass auch Laien sicher damit umgehen können. Ein möglicher Batteriewechsel sollte von Hand und intuitiv von jedem durchzuführen sein. Darüber hinaus entwirft das Team vom IKTD ein herstellerunabhängiges, spezifizierbares und zeitloses Design. So bietet es für Firmen, die es nutzen möchten, individuellen Gestaltungsspielraum. Trotz des Standards mit eindeutigem Wiedererkennungswert für Bedienpersonen sollen Hersteller die Möglichkeit für eine eigene designtechnische Integration in das entsprechende Produktsystem haben.

Aufgaben im Projekt:
Ergonomie und Design 

Anwender

Alfred Kärcher SE & Co. KG

Alfred Kärcher SE & Co. KG

Kärcher ist weltweit führender Anbieter für Reinigungstechnik. Mit Hoch- und Höchstdruckreinigern, Saugern und Dampfreinigern, Kehr- und Scheuersaugmaschinen, Kfz-Waschanlagen, Reinigungsmitteln, Trockeneis-Strahlgeräten, Trink- und Abwasseraufbereitungsanlagen, Wasserspendern, einem telematikbasierten Flottenmanagement sowie Pumpen- und Bewässerungssysteme für Haus und Garten bietet Kärcher innovative Problemlösungen an. Sie umfassen aufeinander abgestimmte Produkte und Zubehöre sowie Beratung und Service.

Die Alfred Kärcher SE & Co. KG erzielte im Jahr 2017 mit 2,5 Mrd. Euro den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte. Das Familienunternehmen beschäftigt in 68 Ländern über 12.300 Mitarbeiter in mehr als 110 Gesellschaften. Für eine lückenlose Versorgung der Kunden auf der ganzen Welt sorgen mehr als 50.000 Servicestellen in allen Ländern. Innovation ist für das Unternehmen der wichtigste Wachstumsfaktor und seit der Unternehmensgründung 1935 wesentlicher Bestandteil der Firmenkultur: Etwa 90 % aller Produkte sind fünf Jahre alt oder jünger. Insgesamt arbeiten bei dem Reinigungsgerätehersteller mehr als 1.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. Aktuell hält Kärcher über 600 aktive Patente.

Der Ingenieur und leidenschaftliche Tüftler Alfred Kärcher suchte seit der Unternehmensgründung 1935 mit unerschöpflichem Schaffensdrang und Erfindergeist nach Lösungen für technische Probleme. Dabei ließ er aber nie die Verantwortung für die Belange seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außer Acht.

Das Unternehmen Kärcher engagiert sich bis zum heutigen Tag über die tägliche Arbeit hinaus auch gesellschaftlich. So werden seit über acht Jahren SOS-Kinderdörfer weltweit mit Reinigungsgeräten ausgestattet und gemeinsam mit dem Global Nature Fund Grünfilteranlagen in Entwicklungs- und Schwellenländern gebaut.

Im Rahmen seines Kultursponsoringprogramms hat Kärcher seit 1980 weltweit über 140 Denkmäler restauratorisch gereinigt. Dazu zählen die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die über 3.300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore. Die Reinigungen finden stets in enger Zusammenarbeit mit Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.

Aufgaben im Projekt:
Demonstrator Kehrmaschine

HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH (HIT)

HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH (HIT)

Das Unternehmen HIT Hafen- und Industrietechnik GmbH, das aus dem Ingenieurbüro des jetzigen Geschäftsführers Gerwin Eilers hervorgegangen ist und 1997 in Wilhelmshaven gegründet wurde, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer festen Größe in der Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie in den Bereichen von Leitsystemen und elektrotechnischen Installationen.

HIT ist Hersteller und Vertreiber des Niederflurförderfahrzeuges Move-E-Star, das durch seine spezielle Konstruktion eine einzigartig flächenbewegliche Manövrierbarkeit ermöglicht. Der Move-E-Star ist in der Lage einen dynamischen Niveauausgleich zu ermöglichen und bewältigt Schwellen und Steigungen bei waagerechter Transportfläche. Die Stärken des Fahrzeugs liegen im Einsatz in engen Räumen und Fahrgassen, sowie dem vielseitigen Einsatz im allgemeinen Werksverkehr.

Aufgaben im Projekt:
Demonstrator Flurförderfahrzeug

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – Institut für Vernetzte Energiesysteme

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – Institut für Vernetzte Energiesysteme

Das Oldenburger DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme entwickelt Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Im Fokus steht die Herausforderung, aus wetterabhängiger dezentraler Erzeugung stabile und effiziente Energiesysteme zu gestalten. Dieser Transformationsprozess wird im Rahmen eines konsequenten D3-Ansatzes (D3 = Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung) erforscht.

Mit seinen Abteilungen Stadt- und Gebäudetechnologien, Energiesystemtechnologie und Energiesystemanalyse widmet sich das Institut systemorientierten Fragestellungen zur intelligenten und effizienten Verknüpfung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Betrachtet werden Systemebenen von der Einzelanlage über das ‚smarte‘ Gebäude bis hin zu vernetzten Wohnquartieren und Städten. Zudem bewertet das Institut anhand eigenentwickelter Netzstrukturmodelle sowie mit den Methoden der Technologiebewertung Energiesysteme auf nationaler und internationaler Ebene.

Forschungsthemen

  • Technologien zur dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung
  • Technologien zur Sektorenkopplung (Mobilität, Strom, Wärme)
  • Stromnetztechnologie und -management
  • Systemintegration und Energiemanagement in Smart Home, Smart City und Smart Grid
  • Systemeinbindung verschiedener Speicher- und anderer Flexibilitätstechnologien
  • zukünftige Erbringung von Systemdienstleistungen
  • Stromnetz- und Energiesystemmodellierung
  • Technologiebewertung
  • Energiemeteorologie

Aufgaben im Projekt:
Modulsicherheit, Lebensdauertests, Thermosimulation und Demonstrator Heimenergiespeicher

Assoziierte Partner

Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA)

Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V. (FVA)

Die FVA ist führendes Innovationsnetzwerk der elektrischen, mechanischen und mechatronischen Antriebstechnik mit über 50 Jahren Tradition. Über 200 Mitgliedsfirmen sind entlang der Wertschöpfungskette im FVA-Netzwerk aktiv und arbeiten derzeit an über 200 Forschungsprojekten. Die Themenfelder Energieeffizienz und Erneuerbare Energie mit den Schwerpunktthemen Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben (E-MOTIVE) und Antriebstechnik für WEA sind strategisches Entwicklungsziel und priorisierte Förderthemen der FVA. Die FVA koordiniert öffentlich geförderte und auch aus Eigenmitteln der Industriemitglieder finanzierte Forschungsprojekte im Sinne der Gemeinschaftsforschung. Die Gemeinschafts-forschung in der FVA zeichnet sich dadurch aus, dass die Projekte während der Bearbeitung nicht nur den assoziierten Projektpartnern, sondern über eine Projektplattform und die Arbeitskreise allen Mitgliedern zugänglich sind.

Im Bereich der Vernetzung und des Wissentransfers verfügt die FVA über ein bewährtes Instrumentarium: 25 Arbeitskreise, welche Themenfelder bündeln, Projektgruppen welche einzelne Forschungsthemen intensiv begleiten, die Kongressformate E-MOTIVE, GETPRO, GETLUB, SIMPEP und der FVA Informationstagung, welche die Einbindung der interessierten Öffentlichkeit ermöglichen sowie zahlreiche Fachseminare. Über die Projektplattform Themis stehen allen Mitgliedern wichtige Zwischenergebnisse schon während der Bearbeitung zur Verfügung, nach Abschluss werden die Ergebnisse dort als Archiv zur Verfügung gestellt. Eine besondere Rolle im Transfer kommt der FVA-Software (FVA Toolkette) zur Auslegung und Berechnung zu. Dort werden relevante Forschungsergebnisse kontinuierlich eingebracht und der Industrie als direkt produktiv anwendbares Werkzeug zur Verfügung gestellt, aufwendige Implementierung in den Unternehmen ist nicht mehr erforderlich.

Aufgaben im Projekt:
Vertretung der Verbandsinteressen und inhaltliche Beratung, fachliche Unterstützung durch Mitgliedsunternehmen organisieren

Deutsche Kommission für Elektrotechnik DKE

Deutsche Kommission für Elektrotechnik DKE

Die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE dient als moderne, gemeinnützige Dienstleistungsorganisation der sicheren und rationellen Erzeugung, Verteilung und Anwendung der Elektrizität und so dem Nutzen der Allgemeinheit. Die DKE ist:

  • die nationale Organisation für die Erarbeitung von Normen und Sicherheitsbestimmungen in dem Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik in Deutschland;
  • ein Organ von DIN Deutsches Institut für Normung e. V. und des VDE VERBAND DER ELEKTROTECHNIK ELEKTRONIK INFORMATIONSTECHNIK e. V.; sie wird vom VDE getragen;
  • das deutsche Mitglied in der IEC Internationale Elektrotechnische Kommission, Genf, und im CENELEC Europäisches Komitee für elektrotechnische Normung, Brüssel;
  • die für Deutschland zuständige Nationale Normungsorganisation (NSO) des ETSI Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen, Sophia Antipolis.

Die Arbeitsergebnisse der DKE sind integraler Bestandteil des Deutschen Normenwerks. Ihre

elektrotechnischen Sicherheitsnormen bilden als VDE-Bestimmungen gleichzeitig das VDEVorschriftenwerk.

 Aufgaben im Projekt:
Unterstützung bei der Umsetzung der Ergebnisse in Normung und Standardisierung